Schulung zur EU-KI-Verordnung für Kommunen

Die EU-KI-Verordnung (AI Act) stellt Kommunen und öffentliche Verwaltungen vor neue Compliance-Pflichten. Seit dem 2. Februar 2025 gelten EU-weit verbindliche Regeln für den Einsatz von KI-Systemen. Dazu gehört auch eine Pflichtschulung KI in Kommunen um rechtswidrige Anwendungen und Haftungsrisiken zu vermeiden.

Unser Online-Seminar zur EU-KI-Verordnung richtet sich speziell an die Kommunalverwaltung, insbesondere an Führungskräfte, Digitalisierungs- und Datenschutzbeauftragte sowie an Mitarbeiter aller Fachbereiche, die mit KI-Anwendungen in Berührung kommen.

Es vermittelt Ihnen rechtssicher und kompakt, was Sie zur KI-Verordnung-Schulung wissen müssen – von den gesetzlichen Anforderungen über Verantwortlichkeiten bis hin zu Umsetzungstipps für den Verwaltungsalltag.

Im Mittelpunkt dieser Fortbildung stehen der richtige Umgang mit KI in der kommunalen Praxis. 

Ziele & Nutzen

Lernen, das alle mitnimmt – vom Sachbearbeiter bis zum Bürgermeister
Was erwartet Sie?

In nur 70 Minuten begleitet Sie Rechtsanwalt Sebastian B. Jürgensen durch das gesamte Spektrum der neuen EU-KI-Verordnung – leicht verständlich, praxisnah und mit jeder Menge „Aha!“-Momente.

Roter Faden statt Paragrafen-Dschungel
Sie steigen ein mit einer bildhaften Erklärung, warum der EU AI Act überhaupt existiert und schon heute für jede Kommune bindend ist. Egal ob Sie Anträge bearbeiten oder den strategischen Digitalfahrplan verantworten: Sie verstehen sofort, wo Ihr Beitrag beginnt.

KI-Grundlagen ohne Tech-Sprech
Was zählt als KI? Wo liegt der Unterschied zwischen Anbieter und Betreiber? Und warum ist ein Chatbot anders zu bewerten als eine Entscheidungs-KI zur Mietvergabe? – Das Video räumt Missverständnisse aus und schafft ein gemeinsames Vokabular für Fachamt, IT und Führung.

Risiko-Ampel, die jeder lesen kann
Mit einer einzigen Folie lernen Sie das 4-Stufen-Modell von „Minimal“ bis „Verboten“. Ampelfarben und Alltagsbeispiele machen klar: Grün heißt Go, Gelb braucht Transparenz – Rot sollte gar nicht erst in Betracht gezogen werden. So kann jeder Sachbearbeiter sofort einschätzen, wie kritisch ein Tool ist.

Pflichten auf den Punkt
Zweckbindung, menschliche Aufsicht, Protokollierung – statt juristischer Textwüsten sehen Sie Checklisten, die in der Praxis funktionieren. Bürgermeister erkennen, wo Budget und politische Verantwortung liegen; Sachbearbeiter sehen, welche drei Häkchen sie im Alltag setzen müssen.

Datenschutz trifft KI – ohne Blackbox-Magie
DSGVO und KI-Verordnung werden zusammengeführt: Wer darf welche Daten nutzen, warum braucht es eine DSFA und wer unterschreibt sie? Selbst Nicht-Juristen begreifen, wie man Transparenz schafft und Bürgerrechte schützt.

Mitreißende Praxisstories
Von der KI-gestützten Bewerberauswahl bis zur Wohnraumvergabe – reale Fälle zeigen, wie schnell Bias zuschlägt und was passiert, wenn niemand hinguckt. Das motiviert, eigene Abläufe kritisch zu prüfen.

Haftung, aber fair erklärt
Durchgriffshaftung klingt bedrohlich, wird hier aber greifbar: Welche Verantwortung trägt die Verwaltungsspitze, welche der einzelne Sachbearbeiter und wie lässt sich das Haftungsrisiko durch saubere Prozesse minimieren?

10 Goldene Regeln als Take-away
Zum Schluss erhalten Sie einen kompakten Aktionsplan: Freigabeprozesse, Dokumentationspflicht, Bias-Checks – in Alltagssprache und sofort umsetzbar. Ein Spickzettel für den Schreibtisch, der jedem hilft, sicher mit KI umzugehen.

Warum begeistert das alle Ebenen?

  • Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter fühlen sich abgeholt, weil sie konkrete Handgriffe und Checklisten an die Hand bekommen.
  • IT- und Datenschutzverantwortliche freuen sich über klare Leitplanken statt Graubereiche.
  • Bürgermeister und Dezernentinnen erkennen, wie sie politisches Risiko reduzieren und zugleich Innovationsprojekte voranbringen.

 Und das Beste: Nach einem kurzen Online-Quiz erhalten Sie Ihr persönliches Zertifikat – offizieller Nachweis, dass Ihre Kommune die Schulungspflicht nach Artikel 4 AI Act erfüllt. So wird Lernen nicht nur Pflicht, sondern ein gemeinsamer Schritt hin zu einer zukunftsfähigen, KI-kompetenten Verwaltung. 

Kurz gesagt

  • Sie erfüllen die gesetzliche Schulungspflicht aus Artikel 4 EU-KI-Verordnung.
  • Sie reduzieren persönliche Haftungsrisiken für Amts- und Fachbereichsleitungen dank dokumentierter Sorgfalt.
  • Sie bauen Akzeptanz für KI-Projekte auf, weil alle Beteiligten verstehen, wie KI fair, transparent und datenschutzkonform eingesetzt wird.

    Ihr Zertifikat = Compliance-Booster + Karriereargument

    Schwarz auf Weiß belegt es: „Diese Verwaltung beherrscht KI-Regeln und schützt Bürgerrechte!“

Zielgruppe

Kernnutzen für jede Zielgruppe 

  •  Compliance-Sicherheit: Artikel 4-Schulungspflicht nachhaltig erfüllt (Zertifikat).
  • Haftungs­prävention: Klarheit zu Rollen, Risikoklassen und Pflichten – reduziert Bußgelder und Regress.
  • Praxis-Boost: Konkrete Leitfäden und Checklisten, sofort einsetzbar in Fachverfahren.
  • Imagegewinn: Bürgerfreundliche, transparente KI-Prozesse stärken das Vertrauen in die Verwaltung.

Für Kommunen und Verwaltungsbehörden bedeutet dies, dass sie – genau wie privatwirtschaftliche Betreiber – dafür sorgen müssen, dass ihre Mitarbeiter beim Einsatz von KI-Systemen ausreichend geschult und kompetent sind, um die EU-rechtlichen Anforderungen zu erfüllen.

Wer sollte an dieser Schulung teilnehmen – und warum lohnt es sich?

Führungskräfte in Kommunen – Bürgermeister:innen, Dezernent:innen, Amts- und Fachbereichsleitungen
• tragen die Gesamtverantwortung für rechtssichere Verwaltungsprozesse
• müssen KI-Richtlinien genehmigen, Budgets freigeben und Haftungsrisiken minimieren

Digitalisierungs- und IT-Verantwortliche – CIO, CDO, IT-Leitung, E-Government-Beauftragte
• entscheiden über Auswahl und Architektur von KI-Systemen
• benötigen klare Leitplanken zu Datenschutz, DSFA und Hochrisiko-Klassifizierung

Datenschutz- und Compliance-Beauftragte – behördliche Datenschutzbeauftragte, Informationssicherheits- oder Revisionsstellen
• übersetzen DSGVO und EU-KI-Verordnung in interne Prozesse
• fungieren als erste Anlaufstelle für Prüfungen durch Aufsichtsbehörden

Personal- und Organisationsentwicklung – Personalämter, Fortbildungsstellen, Gleichstellungsbeauftragte
• verantworten die Pflichtschulung nach Artikel 4 AI Act
• wollen Diskriminierung (AGG) und Bias in Bewerber-KI verhindern

Fachabteilungen mit KI-gestützten Verfahren – Sozialamt, Bauamt, Bürgerbüro, Kfz-Zulassung, Wohngeldstelle
• setzen KI bei Antragsentscheidungen, Chatbots oder Datenanalysen ein
• brauchen praxisnahe Leitlinien zu Transparenz und menschlicher Aufsicht

Projekt- und Vergabestellen – E-Government-Projektbüros, Beschaffungs- und Vergabeabteilungen
• müssen KI-Risikobewertungen in Ausschreibungen integrieren
• schützen Verträge und Organisation vor späteren Haftungsfällen

Öffentlich-rechtliche Unternehmen und Eigenbetriebe – Stadtwerke, Verkehrsbetriebe, Zweckverbände
• nutzen KI für Kundenservice, Netzausbau oder Prognosen
• unterliegen denselben Pflichten wie die Kernverwaltung und benötigen identische Schulungsnachweise

Für Kommunen und Verwaltungsbehörden bedeutet dies, dass sie – genau wie privatwirtschaftliche Betreiber – dafür sorgen müssen, dass ihre Mitarbeiter beim Einsatz von KI-Systemen ausreichend geschult und kompetent sind, um die EU-rechtlichen Anforderungen zu erfüllen.

Methoden

Das Seminar ist bewusst als flexibles Mikro-Learning-Erlebnis konzipiert, das sich nahtlos in Ihren Verwaltungsalltag einfügt.

Das Seminar besteht aus einem durchgängigen Video mit einer Laufzeit von etwa 70 Minuten. Sie können die Wiedergabe jederzeit pausieren – die Lernplattform speichert automatisch die exakte Position, an der Sie unterbrochen haben. Beim nächsten Login startet das Video genau an dieser Stelle, sodass Sie nahtlos weiterschauen können, ohne Passagen erneut suchen zu müssen. So kombinieren Sie die vollständige, zusammenhängende Darstellung der Inhalte mit maximaler Flexibilität in Ihrem Arbeitsalltag.

Um trockene Paragrafen lebendig werden zu lassen, setzt das Seminar konsequent auf Storytelling: Reale Praxisfälle veranschaulichen jede Rechtsnorm und zeigen unmittelbar, wo Chancen und Risiken im Verwaltungsalltag liegen. Nach dem 70-minütigen Video absolvieren Sie eine kurze, interaktive Quiz-Sequenz; sie gibt Ihnen sofort Rückmeldung, festigt das neu erworbene Wissen – und öffnet Ihnen bei mindestens 80 % richtigen Antworten den Weg zu Ihrem Zertifikat. So verbindet das Seminar kurze Video-Impulse, praxisnahe Fallgeschichten und interaktive Lernkontrollen zu einem abwechslungsreichen Lernerlebnis – effizient, motivierend und garantiert prüfungssicher.

Zertifikat ✔
Kompetenzen für den sicheren Umgang mit Künstlicher Intelligenz

70 Minuten kurz und kompakt On-Demand-Video
98,00 /Person
(inkl. 19% MwST.)

Damit weist die/der Teilnehmende nach, über die gemäß Art. 4 AI Act geforderte KI-Kompetenz zur verantwortungsvollen Nutzung von KI-Systemen zu verfügen.

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Durch dieses Seminar führt Sie:

Sebastian B. Jürgensen

Sebastian Jürgensen absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Arbeitsrecht in Konstanz am Bodensee. Bereits während seines Studiums ging er einer Tätigkeit bei einer Immobilien- und Projektmanagement Gesellschaft nach. Nach dem Studium stieg er in eine renommierte Arbeits- und IT-Rechts-Boutique in Hamburg ein und gründete daraufhin die eigene Kanzlei JUERGENSEN LAW®. Erfahrung sammelte er außerdem als Leiter Recht/ppa./legal Counsel in einer mittelständischen Unternehmensgruppe in Hamburg sowie bei einer Tätigkeit für eine interdisziplinäre Großkanzlei und als Legal-Counsel im Arbeits- und IT-Recht in einem Internationalen Informationstechnologiekonzern. Herr Jürgensen ist ehrenamtlich bei einer Stiftung & Mitglied des „Landesverband des Diakonischen Werk Hamburg" in Hamburg Othmarschen tätig und betreut dort als Gesprächspartner demenziell erkrankte Patienten. In seinen Seminaren gibt er seine umfangreichen Erfahrungswerte praxisnah und verständlich an seine Teilnehmenden weiter. 



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